Sir Elton Hercules John, CH, CBE, (* 25. März 1947 als Reginald Kenneth Dwight[1] in Pinner, Middlesex, England) ist ein britischer Sänger, Komponist, Pianist und zweifacher Oscar-Preisträger. Mit 300 Millionen verkauften Tonträgern[2][3][4] zählt er zu den fünf Interpreten mit den meisten verkauften Tonträgern weltweit[5][6] (neben den Beatles, Elvis Presley, Michael Jackson und Madonna). Sein Repertoire reicht von Balladen über Rock– und Rock-’n’-Roll-Titel bis hin zu gospelartigen Blues– und Boogie-Nummern. Elton John feierte seine ersten Erfolge in den 1960er Jahren. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1970 mit dem Album Elton John und der daraus entkoppelten Single Your Tune, welche zum Welthit wurde.[7] Zu seinen frühen Markenzeichen gehören unter anderem extravagante Bühnenoutfits und Brillen.[8]

Kindheit und Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hut und Maske von Elton John aus den 1970er Jahren, in der ständigen Sammlung des Kindermuseums in Indianapolis

Sein Vater, der Soldat Stanley Dwight (1925–1991) hatte kein Interesse an seinem Sohn, seine Mutter Sheila (1925–2017) kaum Zeit. Reginald Kenneth Dwight wurde daher vor allem von seiner Großmutter Ivy erzogen, die ihn zum Klavierspielen motivierte.[9] Zu seinem Vater hatte er kein gutes Verhältnis; dieses von Desinteresse am Sohn geprägte Verhältnis verarbeitete er 1995 in dem autobiographischen Titel Made in England („I had a quit-me father, had a love-me mom“). Nach einigen Jahren Klavierunterricht gewann er mit elf Jahren ein Nachwuchsstipendium an der Londoner Royal Academy of Music, wo er fünf Jahre lang Klavier lernte.

1965 gründete er mit Studienkollegen die Band Bluesology. Die Gruppe begleitete US-Soul-Künstler und wurde später die Begleitband von Lengthy John Baldry. Dieser inspirierte Dwight zu seinem Künstlernamen, indem er die Vornamen des Saxophonisten Elton Dean und des Sängers John Baldry zu dem Namen Elton John kombinierte.[10] Der Identify wurde auch amtlich geändert. 1969 konnte er eine erste Komposition auf einem Album der Three Canine Night time unterbringen, während er an seinem ersten Soloalbum arbeitete.

Mit dem Songtexter Bernie Taupin, den er 1967 bei einer Ausschreibung für den Posten eines Komponisten bei einem neugegründeten Plattenlabel namens Liberty Information kennenlernte, schrieb Elton John seit 1969 quick alle seine Lieder. Der Toningenieur Caleb Quaye machte in den Londoner DJM-Tonstudios zwischen Juni und Dezember 1967 über 30 Probeaufnahmen, von denen sein Chef, der Musikverleger Dick James, zunächst nichts wusste. Als er davon erfuhr, gab er dem talentierten Elton John am 7. November 1967 zusammen mit Bernie Taupin einen Verlagsvertrag mit seinem Musikverlag DJM Music. Die Gründung von DJM Information folgte am 28. Februar 1969, auf dem fortan die Elton-John-Platten bis September 1976 im Vertrieb von Pye Information erschienen. 1969 erschien auch sein erstes Album Empty Sky. Das Album erhielt constructive Kritik, verkaufte sich jedoch schlecht. Dick James musste sich entscheiden, ob er noch einmal in Elton John investieren sollte. Schließlich entschloss er sich, ihm noch eine Likelihood zu geben. Er engagierte für das neue Album Gus Dudgeon, einen der damals angesehensten Produzenten.

Durchbruch und die 70er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zweite Album Elton John, mit Streichorchester eingespielt, wurde ein großer Erfolg. Die erste Single Border Tune erreichte 1970 lediglich Platz 92 in den USA, doch bereits mit der zweiten Auskoppelung Your Tune landete Elton John seinen ersten High-Ten-Hit in England und den USA. Am 25. August 1970 trat Elton John zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten, im Troubadour Membership, auf. Unter den Gästen befanden sich mehrere Reporter, welche über das Konzert berichteten. Dieser Auftritt brachte John haufenweise constructive Kritiken in den Zeitungen.[11]
1971 wurde John Reid sein Liebhaber und Musikmanager. Ihre Liebesbeziehung endete nach fünf Jahren, aber Reid blieb bis 1998 Elton Johns Supervisor.

1973 gründete Elton John das Label Rocket Information. Mit Hits wie Rocket Man, Crocodile Rock, Daniel, Saturday Night time’s Alright (For Combating), Goodbye Yellow Brick Highway, Bennie and the Jets, dem Marilyn Monroe gewidmeten Stück Candle within the Wind sowie Don’t Let the Solar Go Down on Me wurde Elton John zu einem der erfolgreichsten Popstars der 1970er Jahre. Während dieser Zeit setzte sich seine Band aus dem Gitarristen Davey Johnstone, dem Bassisten Dee Murray und dem Schlagzeuger Nigel Olsson zusammen. Bei vielen Liedern sang die Band die Backing Vocals, so beispielsweise auch in dem autobiographischen Somebody Saved My Life Tonight (Platz Four in den USA) aus dem Album Captain Improbable and the Brown Filth Cowboy, dem ersten Album, das in den USA direkt auf Platz 1 der Charts kam. Johnstone und Olsson sind noch heute Mitglieder in Elton Johns Band; Murray verstarb 1992 an einem Schlaganfall. Mit dem Beatles-Cowl Lucy within the Sky with Diamonds, auf dem John Lennon die Reggae-Gitarre spielte, sowie dem Titel Philadelphia Freedom hatte Elton John nach Benny And The Jets zwei weitere Nummer-eins-Hits in den USA. In der Verfilmung der Rockoper Tommy von den Who spielte er den Pinball Wizard sowie den gleichnamigen Titel der Who, der Platz 7 in England erreichte. Mit dem im Duett mit der Sängerin Kiki Dee gesungenen Don’t Go Breaking My Coronary heart gelang Elton John 1976 auch ein Diskotheken-Hit. Nach 1976 verblasste Elton Johns Erfolg mit dem Aufkommen des Punk und der Discomusik insbesondere in den USA. Der Versuch, mit dem Disco-Album Sufferer Of Love (1979) auf der Welle mitzuschwimmen, scheiterte kläglich. Mit dem Titel Mama Cannot Purchase You Love aus dem Mini-Album The Thom Bell Periods gelang ihm 1979 wieder ein High-Ten-Hit in den USA. Im gleichen Jahr schrieb er außerdem Musikgeschichte, als er als erster westlicher Popmusiker in der damaligen Sowjetunion auf Konzerttournee gehen durfte.[12]

Die 80er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elton John in den 1980er Jahren

Ab 1980 wandte er sich mit Titeln wie Little Jeannie, Blue Eyes und I Guess That’s Why They Name It The Blues wieder den Balladen zu. Bis Mitte der 1980er Jahre erreichten weitere seiner Singles wie I’m Nonetheless Standing, Unhappy Songs und Nikita hohe Chartpositionen.

Oft beteiligte er sich auch an Wohltätigkeitsprojekten. So nahm er 1985 zusammen mit Dionne Warwick, Gladys Knight und Stevie Marvel als Dionne & Buddies die Wohltätigkeitssingle That’s What Buddies Are For zugunsten von AIDS-Projekten auf. Im selben Jahr trat er auch beim Stay-Help-Konzert in London auf.

Aufgrund seines Drogenkonsums musste sich John im Jahr 1987 einer Kehlkopfoperation unterziehen, durch die er sein Falsett verlor und das Singen neu erlernen musste.

1988 spielte er als Gaststar auf einigen von Eric Clapton initiierten und organisierten wohltätigen CrossroadsKonzertveranstaltungen und hatte mit der Single I Don’t Wanna Go On With You Like That wieder einen Tophit in den USA.

Mit dem Album Sleeping with the Previous und der Single Sacrifice gelang ihm 1989 wieder ein Soloerfolg, sein erster Nummer-eins-Hit ohne Duettbeteiligung in seiner britischen Heimat. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands verschwand Elton John Ende 1989 von der Bühne. Im Jahre 1990 unterzog er sich einem Drogenentzug, mit dem er seine mehr als 16 Jahre währende Abhängigkeit überwand. Elton John selbst meint, dass diese Maßnahme ihm das Leben gerettet habe. Danach zog sich Elton John für quick zwei Jahre komplett aus der Öffentlichkeit zurück und absolvierte bis auf einen einzigen Auftritt mit George Michael im Jahr 1991 keine weiteren Bühnenauftritte. Das dabei aufgenommene Duett mit George Michael Don’t Let the Solar Go Down on Me wurde noch erfolgreicher als die Erstveröffentlichung 1974. Während dieser Pause gründete Elton John seine AIDS Basis. Als Beweggrund nennt Elton John seine an AIDS verstorbenen Freunde Freddie Mercury und Ryan White.

Die 90er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1992 erschien das Album The One, welches sein Comeback markierte. Das Album battle weltweit sehr erfolgreich und verkaufte sich mehr als 16 Millionen Mal. Auch die anschließende Welttournee battle ein großer Erfolg. Elton John spielte weltweit über 100 Konzerte vor über 3,6 Millionen Menschen. Ebenfalls in diesem Jahr entschloss sich Elton John, die Einnahmen seiner in Amerika verkauften Singles der von ihm gegründeten AIDS Basis zukommen zu lassen.

1992 sang Elton John auf dem Tribute-Konzert für Freddie Mercury das Lied Bohemian Rhapsody zusammen mit Axl Rose. 1995 coverte er bei einem Konzert den Queen-Tune The Present Should Go On.

Für eine 1993 erschienene Platte mit Duetten arbeitete John mit George Michael, Kiki Dee, Leonard Cohen, P. M. Daybreak, Marcella Detroit, Little Richard, Don Henley, Chris Rea, Tammy Wynette, Nik Kershaw, Gladys Knight, Paul Younger, Bonnie Raitt und der Dragqueen RuPaul zusammen. Letztere sang mit John die Neueinspielung von Don’t Go Breaking My Coronary heart.

1994 komponierte John einen Teil der Musik für den Disneyfilm Der König der Löwen und bekam für Can You Really feel the Love Tonight den Oscar für den besten Filmsong überreicht. 1994 wurde Elton John in die Rock and Roll Corridor of Fame aufgenommen.[13]

1994 begann er zusammen mit Billy Joel eine gemeinsame Tour unter dem Titel „Face to Face“. 1998 und 2001 gab es Fortsetzungen der Tour.

Im Jahre 1997 brachte John eine umgetextete Model von Candle within the Wind unter dem Titel Goodbye, England’s Rose heraus, in der er den Tod von Prinzessin Diana betrauerte. Bei der Trauerfeier am 6. September 1997 spielte und sang er es dwell. Die Single One thing In regards to the Manner You Look Tonight, auf deren B-Seite Candle within the Wind ‘97 zu finden battle, wurde mit 45 Millionen verkauften Exemplaren zur erfolgreichsten Single aller Zeiten. Sämtliche Tantiemen und Erlöse wurden dem Diana Princess of Wales Memorial Fund gestiftet.

Die 2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alessandro Safina sang 2002, begleitet von John, noch einmal Your Tune, und im gleichen Jahr unterstützte dieser die Boygroup Blue, die seinen alten Hit Sorry Appears to Be the Hardest Phrase coverte. Damit landeten sie gemeinsam auf Platz eins in Großbritannien. Ebenfalls zu hören ist John im Chorus des postum erschienenen 2Pac-Hits Ghetto Gospel mit einem Pattern seines Stückes Indian Sundown (zu hören auf dem Album Madman Throughout the Water), das ebenfalls in Großbritannien, aber auch in Australien die Spitze der Charts erreichte. Bei den Grammy Awards 2001 trat Elton John gemeinsam mit Rapper Eminem auf, obwohl sich dieser zuvor schwulenfeindlich geäußert hatte. Beide verbindet seitdem eine Freundschaft. John half dem Rapper bei dessen Drogenentzugstherapie.[14]

Nach dem Album Songs from the West Coast von 2001 erschien 2004 das Album Peachtree Highway. Die Kritiker lobten dieses Album und erklärten, dass John endgültig zu seinen Wurzeln und zu hoher kompositorischer Qualität zurückgefunden habe.

Im Jahr 2003 erreichte die Single Are You Prepared for Love (bereits 1979 während der Thom Bell Session aufgenommen) Platz eins der Hitparade in Großbritannien. Außerdem waren 2003 Elton John (Musik) und Bernie Taupin (Textual content) für das Lied The Coronary heart of Each Woman, das sie für den Movie Mona Lisas Lächeln geschrieben hatten, für den BFCA-Award und den Golden Globe in der Kategorie „Bestes Lied“ nominiert. Dazu kam noch eine Golden-Satellite tv for pc-Awards-Nominierung für das gleiche Lied für Elton John.

Im September 2006 erschien das Album The Captain and the Child, welches erneut in Zusammenarbeit mit Bernie Taupin entstand.

Seinen 60. Geburtstag feierte Elton John am 25. März 2007 mit einem Konzert im New Yorker Madison Sq. Backyard. Gleichzeitig battle dies auch sein 60. Konzert in dieser Enviornment – ein Rekord. Einen Tag später kam die Kompilations-CD Rocket Man – The Definitive Hits in den Handel. Am 13. September 2007 gastierte John bei Prince’ Tournee mit Namen „21 Nights in London: The Earth Tour“ in der The O2-Enviornment dwell auf der Bühne und sang den Tune The Lengthy and Winding Highway von The Beatles. 2007 battle John auch am bislang größten Erfolg der Scissor Sisters beteiligt: Zu deren europaweitem Hit I Don’t Really feel Like Dancing steuerte er die Piano-Passagen bei.

Im Winter 2009 und Frühjahr 2010 waren Elton John und Leon Russell im Studio, um mit dem bekannten Produzenten T-Bone Burnett ein neues Album einzuspielen. Das Album trägt den Titel The Union und erschien im Oktober 2010 weltweit. Die erste Single If It Wasn’t for Unhealthy aus dem Album erschien am 24. August 2010 als E-Single in den USA.

Anfang Juli 2011 gründete Elton John ein neues Musikunternehmen: die „Rocket Music Leisure Group“. Neben Elton John selbst kümmert sich das Unternehmen unter anderem auch um die Vermarktung von James Blunt, Lily Allen und Leon Russell. Das Unternehmen beinhaltet mit Rocket Information und Rocket Music Publishing auch eine eigene Plattenfirma und Verlagsgesellschaft.

In einem Interview mit dem Magazin Music Week[15] verriet Elton John, dass er ab Januar 2012 mit den Aufnahmearbeiten zu einem weiteren Album mit Lyriker Bernie Taupin und Produzent T-Bone Burnett beginnen werde. Das Album solle The Diving Board heißen. Auch erschien ein von Elton John selbst geschriebenes Buch, in dem er über seine Erfahrungen mit AIDS berichtet und die Leute auf diese Krankheit aufmerksam machen will.[16]

Im Februar 2016 erschien das Album Fantastic Loopy Night time.[17]

Im September 2017 battle Elton John in einer Nebenrolle im britischen Agentenfilm Kingsman: The Golden Circle von Matthew Vaughn zu sehen, in dem er sich selbst spielt und von der irren Drogenbaronin Poppy Adams, dargestellt von Julianne Moore, als Geisel gehalten wird. Taron Egerton, Darsteller des jugendlichen Helden in eben jenem Kingsman-Movie-Franchise, verkörpert wiederum Elton John in Dexter Fletchers Movie-Biographie Rocketman aus dem Jahr 2019.[18][19]

Am 24. Januar 2018 gab Elton John bekannt, dass er sich nach einer letzten, drei Jahre andauernden Welttournee von der Bühne verabschieden werde.[20] Die Tour trägt den Namen „Farewell – Yellow Brick Highway“.[21] Die Tour begann im September 2018 und soll über 300 Konzerte weltweit umfassen.[22] Beim Verkaufsstart am 2. Februar 2018 waren Konzertkarten für die ersten 60 Exhibits bereits innerhalb weniger Stunden ausverkauft.[23]

Elton John wirkte zudem an der im Sommer 2019 erschienenen CGI-gestützten Realverfilmung von Disneys Der König der Löwen mit.[24]

Die Elton-John-Band[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Elton-John-Band am 15. März 2012, von hyperlinks nach rechts: John, Johnstone, Birch, und (nicht auf dem Bild, rechts), Olsson und Cooper

Seit 1970 ist Elton Johns Band, deren Leadsänger und Pianist er selbst ist, als Elton-John-Band bekannt.[25] Seit damals gab es in der Band eine Reihe von Besetzungsänderungen, aber Nigel Olsson, Davey Johnstone und Ray Cooper sind, wenn auch mit Unterbrechungen, seit 1969 (Olsson) und 1972 (Johnstone und Cooper) dabei. Olsson verließ die Band 1984, kehrte jedoch 2000 wieder zurück.[26]

Ray Cooper ist allerdings nicht ständiges Mitglied in der Elton-John-Band, da er auch bei anderen Musikern Engagements als Studio- oder Tourmusiker eingeht.

Gegenwärtige Bandmitglieder:

  • Elton John – Leadsänger, Klavier
  • Nigel Olsson – Schlagzeug, Gesang
  • Davey Johnstone – Gitarre, Gesang, musikalische Leitung
  • John Mahon – Percussion, Gesang
  • Kim Bullard – Keyboard
  • Matt Bissonette – Bass
  • Ray Cooper – Percussion

Frühere Bandmitglieder:

  • Man Babylon – Keyboard
  • Bob Birch – Bassgitarre, Gesang
  • Jack Bruno – Schlagzeug
  • Tom Costello – Schlagzeug
  • David Hentschel – Synthesizer
  • John Jorgenson – Gitarre, Saxophon, Pedal-Metal-Gitarre, Mandoline, Gesang
  • Fred Mandel – Keyboard, Gitarre
  • Charlie Morgan – Schlagzeug
  • Dee Murray – Bassgitarre, Gesang
  • Tony Murray – Bass
  • James Newton Howard – Dirigent, Keyboard, Orchestrierung
  • Kenny Passarelli – Bass, Begleitstimme
  • David Paton – Bassgitarre, Gesang
  • Roger Pope – Schlagzeug, Percussion
  • Caleb Quaye – Gitarre, Schlagzeug, Percussion
  • Tata Vega – Begleitstimme
  • Rose Stone – Begleitstimme
  • Lisa Stone – Begleitstimme
  • Jean Witherspoon – Begleitstimme

Andere und namhafte Gastmusiker:

1976 outete er sich in der Musikzeitschrift Rolling Stone als bisexuell; 1984 heiratete er in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel und ließ sich 1988 von ihr scheiden. Später bekannte er sich zur Homosexualität. Am 21. Dezember 2005, dem ersten Tag, an dem nach einer Gesetzesänderung in Großbritannien homosexuelle Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen durften, verpartnerte er sich mit seinem langjährigen Lebenspartner David Furnish. Die Zeremonie fand in Windsor statt von derselben Standesbeamtin geleitet, die auch Prinz Charles und Camilla getraut hatte. Im Dezember 2014 heirateten John und Furnish.[27][28]

Im Dezember 2010 brachte eine Leihmutter in einer kalifornischen Klinik einen Sohn von John und Furnish zur Welt.[29] Beide kommen als leibliche Väter in Frage; sie selbst wissen nicht, wer es ist.[30] Im Januar 2013 wurde in Kalifornien ein weiterer Sohn von derselben Leihmutter zur Welt gebracht.[31] Patentante beider Kinder ist die enge Freundin der Familie Woman Gaga.[32]

Seit 1999 trägt Elton John einen Herzschrittmacher.[33] Er hat väterlicherseits vier jüngere Halbbrüder.

Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Eindruck des Todes des an AIDS verstorbenen Jugendlichen Ryan White gründete Elton John 1992 die Elton John AIDS Basis in den Vereinigten Staaten und 1993 in Großbritannien.[34] Die Stiftung, die insbesondere Info, Aufklärung und Forschung unterstützt, wurde anfangs von Elton John durch seine Verkaufserlöse, Konzerte und personal Auktionen finanziert. Bis heute sammelte die Stiftung rund 275 Millionen Greenback, die Projekten in über 50 Ländern zugutekamen. Elton John veranstaltet immer noch große Wohltätigkeitskonzerte, bei denen er die Gage seiner Stiftung zugutekommen lässt.

Im Jahr 1995 wurde Elton John von Königin Elisabeth II. als Commander (CBE) in den Order of the British Empire aufgenommen. Am 24. Februar 1998 wurde er zudem als Knight Bachelor in den persönlichen britischen Adelsstand erhoben und führt seither das Prädikat „Sir“.[35] Im Jahre 2002 erhielt Sir Elton John die Ehrendoktorwürde der Royal Academy of Music in London, 2006 wurde er zur Disney-Legende (Disney Legend) erklärt. Zudem ist er Ehrenmitglied des englischen Fußballvereins FC Liverpool. Im Jahr 2013 wurde John mit dem ersten Brits Icon Award ausgezeichnet.[36] Im Jahr 2014 wurde im Watford Stadion eine Tribüne nach ihm benannt.[37]

Im Jahr 2019 wurde er durch Präsident Macron zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.[38]

2012 kündigte John für das folgende Jahr den Produktionsbeginn einer Filmbiografie über sein Leben aus der Feder von Billy-Elliot-Drehbuchautor Lee Corridor an.[39] Die Regie übernahm Dexter Fletcher, der parallel als Ko-Regisseur an der 2018 erschienenen Filmbiografie Bohemian Rhapsody mitwirkte. Die Hauptrolle des erwachsenen Elton John übernahm Taron Egerton (der hierfür u. a. den Golden Globe als bester Hauptdarsteller erhielt); Jamie Bell spielt Elton Johns lebenslangen Freund und Schreibpartner Bernie Taupin.

Im Sommer 2019 kam der aufwändig produzierte Musikfilm unter dem Titel Rocketman weltweit in die Kinos, nachdem er seine Premiere bereits am 16. Mai des Jahres im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Cannes gefeiert hatte. Furnish und John waren als Berater und Geschäftspartner an der Gestaltung des Movies beteiligt. Der Abspann des Movies wird durch Fotos aus der privaten Sammlung der Familie und einigen zugehörigen Textzeilen ergänzt. Für den Filmsong (I’m Gonna) Love Me Once more gewann Elton John bei der Oscarverleihung 2020 seinen zweiten Oscar (erstmals zusammen mit Taupin) für den besten Tune.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die vollständige Chartdiskografie (Großbritannien, USA, deutschsprachige Länder) siehe

Musicals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: To Russia with Elton (VHS; 2003 als DVD)
  • 1981: The Fox (VHS)
  • 1984: The Afternoon Live performance und The Nighttime Live performance (Stay at Wembley) (VHS)
  • 1986: Stay in Australia (VHS mit zwei Konzertmitschnitten in Australien)
  • 1990: The Very Better of (VHS; 2000 als DVD)
  • 1992: Stay in Barcelona (VHS; 2000 als DVD)
  • 2000: One Night time Solely (DVD)
  • 2001: Goodbye Yellow Brick Highway (DVD, Entstehungsgeschichte des gleichnamigen Albums)
  • 2004: Dream Ticket (Four DVDs)
  • 2005: Peachtree Highway Stay in Atlanta (CD + DVD)
  • 2007: Rocket Man – The Definitive Hits (CD + DVD)
  • 2007: Elton 60: Stay at Madison Sq. Backyard (DVD + Blu-ray Disc)
  • 2008: The Purple Piano (2 DVDs + CD/Blu-ray Disc)
  • 2014: Elton John – The Million Greenback Piano (DVD + Blu-ray Disc)
  • 2017: Kingsman: The Golden Circle (DVD + Blu-ray Disc)
  • Roy Dwight, Elton Johns Cousin, battle Fußballprofi beim FC Fulham und Nottingham Forest. Er spielte für die Londoner Stadtauswahl im Messepokal und battle Torschütze für Forest im Cupfinale von 1959, erlitt dann im selben Spiel einen Beinbruch.
  • Elton John battle selbst als Präsident und Direktor des FC Watford von 1976 bis 1987 und erneut von 1997 bis 2002 in der Fußballszene aktiv. Zeitweise besaß er die Mehrheit der Anteile am Membership. Auf dem Album A Single Man (siehe Diskografie) singen Watford-Spieler mit.
  • Ein 2008 geplantes Konzert in Aalen wurde wegen Befürchtungen des städtischen Grünflächenamtes, der Rasen im Aalener Stadion könne beschädigt werden, abgesagt.[40]
  • Elton John ist im Jahr 2012 mit umgerechnet 80 Millionen US-Greenback der Musiker mit dem dritthöchsten Jahreseinkommen gewesen.[41]
  • Der Rolling Stone listete John auf Rang 49 der 100 größten Musiker sowie auf Rang 38 der 100 besten Sänger und gemeinsam mit Bernie Taupin auf Rang 48 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.[42][43][44]
  1. Sir Elton hat seinen Namen per Deed ballot geändert: patrishka.information.wordpress.com
  2. Edna Gundersen: Elton nonetheless standing for homosexual rights, residence, Tammy Faye. Abgerufen am 3. November 2019 (amerikanisches Englisch).
  3. Russian Imam Calls Elton John ‘The Satan’s Work,’ Urges Live performance Boycott. Abgerufen am 3. November 2019 (englisch).
  4. Will Isern: Younger and outdated flock to Pensacola enviornment to see music legend Elton John. Abgerufen am 3. November 2019 (englisch).
  5. Will Isern: Younger and outdated flock to Pensacola enviornment to see music legend Elton John. In: Pensacola Information Journal, 16. März 2014. Abgerufen am 16. Mai 2014. 
  6. Katerina Azarova: Sir Elton John in City in Weekend Stuffed with Music. In: The Moscow Occasions, 5. Dezember 2013. Abgerufen am 22. Dezember 2013. 
  7. dpa: Textual content von Elton Johns Your Tune wird versteigert. 2. November 2018, abgerufen am 27. Februar 2019.
  8. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Fotostrecke – Bild 5 – Treffen mit Elton John. Abgerufen am 22. März 2019.
  9. telegraph.co.uk: Household detective: Elton John
  10. Interview mit Bernie Holland
  11. Elton John’s American debut: Aug. 25, 1970 on the Troubadour. 25. August 2015, abgerufen am 18. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  12. Stefan Zednik: „Gepflegte Beatmusik“ in Leningrad. Deutschlandradio Kultur, 20. Mai 2009.
  13. Elton John in der Rock and Roll Corridor of Fame
  14. Eminem über seinen Drogenentzug: “Elton John hat mir sehr geholfen” | hiphopholic.de. In: hiphopholic.de Hip Hop Portal. 4. Januar 2010, abgerufen am 17. Februar 2019.
  15. Interview mit der Music Week On-line erschienen am 16. Juli 2011
  16. Elton John schreibt Buch über AIDS. Go feminin. 10. Januar 2012. Abgerufen am 31. Juli 2012.@1@2Vorlage:Toter Hyperlink/www.gofeminin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Data: Der Hyperlink wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Hyperlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  17. Elton John: Fantastic Loopy Night time. Abgerufen am 28. März 2019.
  18. Nach Bohemian Rhapsody: Alles über das Elton John-Biopic Rocketman. Abgerufen am 16. Februar 2019.
  19. Filmstarts: Nach „Bohemian Rhapsody“ kommt „Rocketman“: Neuer Trailer zum Elton-John-Biopic. Abgerufen am 24. Februar 2019.
  20. Elton John beendet Livekarriere: Noch eine Welttournee, dann ist Schluss. In: Spiegel On-line. 24. Januar 2018, abgerufen am 26. Januar 2018.
  21. ‘Farewell Yellow Brick Highway’ tour introduced – Elton John. Abgerufen am 26. Januar 2018.
  22. Jake Nevins: Elton John retires from touring … with 300-date world tour. 24. Januar 2018, abgerufen am 22. Februar 2018 (englisch).
  23. First 60 reveals of Elton John’s retirement tour bought out. 3. Februar 2018 (rte.ie [abgerufen am 20. Februar 2019]).
  24. Anna Matheson: Sir Elton John confirms he’s engaged on the soundtrack of The Lion King live-action remake with Tim Rice. 10. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  25. The Rolling Stone Encyclopedia of Rock & Roll. Hearth, 2001, S. 501.
  26. Nigel Olsson Biography. ALLMUSIC. Abgerufen am 16. September 2013.
  27. Non-public Zeremonie, Elton John nun offiziell verheiratet. queer.de
  28. Ja-Wort nach jahrzehntelanger Partnerschaft. Sueddeutsche.de
  29. Vaterglück für Elton John und David Furnish@1@2Vorlage:Toter Hyperlink/www.stern.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Data: Der Hyperlink wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Hyperlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. in: stern.de vom 28. Dezember 2010
  30. Elton John: «Die Geburt von Zachary battle dramatisch» in: glanz & gloria vom 18. Januar 2011
  31. Artists: Elton John. Hamburger Abendblatt. Abgerufen am 16. Januar 2013.
  32. Woman Gaga Named Godmother to Elton John’s New Son Elijah. Pop singer can also be godmother to John’s boy Zachary. In: Rolling Stone. Abgerufen am 2. September 2013.
  33. Spiegel On-line, 10. Juli 1999
  34. Elton John AIDS Basis:EltonJohn.com. Abgerufen am 10. Mai 2017 (amerikanisches Englisch).
  35. Knights and Dames bei Leigh Rayment’s Peerage
  36. Erin Coulehan, Erin Coulehan: Elton John Receives Brits Icon Award. In: Rolling Stone. 3. September 2013, abgerufen am 2. März 2019 (amerikanisches Englisch).
  37. Elton John träumt vom Wunder à la Leicester – derStandard.de. Abgerufen am 2. März 2019.
  38. https://www.fr.de/kultur/elton-john-bekommt-franzoesische-ehrenlegion-ueberreicht-zr-12568600.html
  39. YouTube: Elton John opens as much as Molly Meldrum. Hochgeladen am 19. August 2012. Abgerufen am 6. September 2019.
  40. Aalen verzichtet auf Elton-John-Konzert. (Nicht mehr on-line verfügbar.) Archiviert vom Authentic am 5. Dezember 2008; abgerufen am 15. Oktober 2009.  Data: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Authentic- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/forner.wordpress.com
  41. The world highest paid musicians 2012
  42. 100 Best Artists of All Time. Rolling Stone, 2. Dezember 2010, abgerufen am 7. August 2017 (englisch).
  43. 100 Best Singers of All Time. Rolling Stone, 2. Dezember 2010, abgerufen am 7. August 2017 (englisch).
  44. The 100 Best Songwriters of All Time. Rolling Stone, August 2015, abgerufen am 7. August 2017 (englisch).



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